Von der S- und U-Bahn Landungsbrücken aus bin ich durch den Alten Elbpark, am Bismarck Denkmal vorbei zum Millerntorplatz gegangen. Das Millerntor war früher das westliche der Hamburger Stadttore. Dort steht das letzte verbliebene nördliche Wachhaus, das von Carl Ludwig Wimmel erbaut wurde.

Bismarck Denkmal
Bismarck Denkmal
Millerntorplatz
Wachhaus am Millerntorplatz
Wachhaus am Millerntorplatz

Ich bin durch den südlichen Eingang von Planten un Bloomen gegangen und am Museum für Hamburgische Geschichte vorbei durch den Park spaziert. Die EisArena war wegen Renovierung geschlossen. Normalerweise kann man dort im Sommer Rollschuhfahren und im Winter Schlittschuhfahren.

Vorbei an den Großen Wallanlagen, zur linken an Amtsgericht, Städtischem Gerichtsgebäude und Untersuchungshaftanstalt vorbei zu den Kleinen Wallanlagen. Hier kann man die letzten Reste des Wallgrabens sehen. Über den Wallgraben kann man die Tropengewächshäuser des Botanischen Gartens sehen.

Museum für Hamburgische Geschichte
Planten un Bloomen
EisArena
EisArena
Statuen am Sievekingplatz
Planten un Bloomen
Planten un Bloomen
Planten un Bloomen
Wallgraben
Wallgraben
Tropengewächshäuser des Botanischen Gartens
Tropengewächshäuser des Botanischen Gartens

Ich bin weiter nördlich durch den alten, botanischen Garten gegangen, am CCH – Congress Center Hamburg vorbei in den oberen Teil von Planten un Bloomen. Dort habe ich den Rosengarten und den Apothekergarten besichtigt, bin um den Parksee spazieren gegangen und habe mir den Japanischen Garten und das Teehaus angesehen.

St. Pauli
CCH – Congress Center Hamburg
CCH – Congress Center Hamburg
Planten un Bloomen
Heinrich-Hertz-Turm
Heinrich-Hertz-Turm
Planten un Bloomen
Planten un Bloomen
Planten un Bloomen
Japanisches Teehaus
Japanischer Garten
Japanischer Garten

Im Nordwesten habe ich dann Planten un Bloomen verlassen und bin am Hamburger Messegelände vorbei nach Süden durch das Karolinenviertel gegangen. Wenn gerade keine Messe ist, wirkt der Bereich um die Messe wie eine Geisterstadt. Das Karolinenviertel ist hübsch, hier hat auch die Werbeagentur Jung von Matt ihren Sitz.

Ich habe die architektonisch sehr beeindruckende Russische Orthodoxe Kirche des Hl. Johannes von Kronstadt umrundet und bin durch die ziemlich belebte Marktstraße gegangen.

Messe
St. Pauli
Russische Orthodoxe Kirche des Hl. Johannes von Kronstadt
Russische Orthodoxe Kirche des Hl. Johannes von Kronstadt
St. Pauli
St. Pauli
Marktstraße
Marktstraße
St. Pauli
Feldstrasse Bunker (Flackturm IV)
Feldstrasse Bunker (Flackturm IV)

Ich bin weiter durch St. Pauli nach Süden Richtung Reeperbahn gegangen. St. Pauli ist als progressiv-linker Stadtteil voller Graffiti. Nicht eine einzige Oberfläche scheint verschont zu sein und leider haben nur wenige künstlerische Qualität. Ausserdem findet man überall anti-kapitalistische Poster, Klebezettel, und Botschaften angeheftet und immer wiedertrifft man auf mutwillig zerstörte Dinge. Fahrräder sind hier das häufigste Opfer.

Ich habe während meiner Tour irgendwann aufgehört die ausgeschlachteten, traurigen Überreste von Fahrrädern zu zählen. Sein Fahrrad in diesem Stadtteil für länger als ein paar Minuten angeschlossen stehen zu lassen, scheint wenig ratsam. Was mich verwundert hat ist, dass es scheint, als würden weder Anwohner noch Polizei diese Wracks entfernen. Vielleicht gehört das zum Charme des Stadtteils.

St. Pauli
Markt
St. Pauli
St. Pauli
St. Pauli
St. Pauli
St. Pauli
St. Pauli
St. Pauli
St. Pauli
St. Pauli

In der Mitte von St. Pauli befinden sich der Hamburger Dom und das Millerntorstadium. Der Hamburger Dom findet dreimal im Jahr statt und dauert jeweils ungefähr einen Monat. Während dieser Zeit ist das Heiligengeistfeld mit allerlei Buden und Fahrgeschäften bebaut. Das Millerntorstadium ist das Heimstadium des FC St. Pauli, einem Fußballclub mit den vermutlich treusten Fans bundesweit.

Rindermarkthalle St. Pauli
Rindermarkthalle St. Pauli
Hamburger Dom
Hamburger Dom
St. Pauli
St. Pauli
St. Pauli
St. Pauli

Je weiter ich mich dem Rotlichtbezirkt von St. Pauli näherte desto verkommener waren die Straßen. Und besonders in den Ecken stört ein ständiger Geruch von Urin. St. Pauli hat seit Jahren ein Problem mit Wildpinklern, kein Wunder, kommen doch jedes Jahr über 20 Millionen Gäste nach St. Pauli. 2015 wurde die Aktion St. Pauli pinkelt zurück ins Leben gerufen und eine unbekannte Anzahl von Wänden mit Speziallack bemalt.

Dieser Lack sorgt dafür, dass der Urin einfach abperlt und dem Pinkler direkt auf die eigenen Schuhe und Hose spritzt. Außerdem sieht man selbst drei Jahre später überall noch Warnschilder und Werbeplakate, was vermuten lässt, dass die Aktion das Problem nicht wirklich behoben hat.

Indra Club 64
Indra Club 64
St. Pauli
St. Pauli
Restaurant Freudenhaus
St. Pauli
St. Pauli
St. Pauli
St. Pauli

Selbst zur Nachmittagszeit sind die Reeperbahn und die anliegenden Straßen schon gut besucht. Selbst zu dieser Zeit strömen stark alkoholisierte Menschen in Pubs, Clubs, Spielhallen oder Bordelle.

St. Pauli
St. Pauli
Tanzende Türme/Tango Türme
Tanzende Türme/Tango Türme
Spielbudenplatz
Spielbudenplatz
St. Pauli
St. Pauli
St. Pauli
Mojo-Club
Mojo-Club
St. Pauli
DWD – Deutscher Wetterdienst
DWD – Deutscher Wetterdienst
St. Pauli

Zum Abschluss meiner Tour habe ich noch einen Spaziergang durch den St. Pauli Elbtunnel gemacht, durch den man zu Fuß, mit dem Fahrrad und während der Woche auch mit dem Auto auf einer Einbahnstraße nach Steinwerder gelangen kann. Man kann entweder die Treppen nach unten nehmen, einen der beiden Personenlifte verwenden oder hin- und wieder auch mit dem Lastenaufzug fahren, der von einem Aufzugführer bedient wird.

Alter Elbtunnel
Alter Elbtunnel

Nach einem letzten Blick auf St. Pauli von der gegenüberliegenden Seite der Elbe habe ich mich auf den Rückweg durch den St. Pauli Elbtunnel gemacht, bin noch über die St. Pauli Landungsbrücken gegangen und habe meine Tour dann an der S- und U-Bahn Landungsbrücken beendet.

St. Pauli
St. Pauli
St. Pauli