Vom Hauptbahnhof aus bin ich vorbei am Museum für Kunst und Gewerbe nach Süden gegangen, durch die Kurt-Schuchermacher-Allee, vorbei am Besenbinderhof und dann die Norderstraße an den Gleisen der Bahn entlang. Ich bin an der Agentur für Arbeit vorbeigekommen, wo ein riesiges metallenes Kunstwerk steht. Im Kurt-Schumacher-Haus hat die SPD Hamburg ihren Sitz, die in St. Georg seit Jahren die stärkste Partei ist.

Museum für Kunst und Gewerbe
Museum für Kunst und Gewerbe
Graffiti
Fußgängertunnel nach Hammerbrook
Entlang der Gleise
Bundesagentur für Arbeit
Bundesagentur für Arbeit
Denkmal
Kurt-Schumacher-Haus

Weiter durch den Jürgen-W-Scheutzow-Park zum S-Bahnhof Berliner Tor, von wo aus das Dach des Berliner Bogens zu sehen war. Ich bin zwischen den Hochhäusern des Hamburger Business Center am Berliner Tor gegangen, wo große Firmen wie Siemens, IBM oder die Commerzbank ihre Büros haben.

Jürgen-W-Scheutzow-Park
S-Bahnhof Berliner Tor mit Blick auf den Berliner Bogen
Hamburger Business Center
Hamburger Business Center
Hamburger Business Center

Vorbei am Studierendenwerk Hamburg und an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) und dann gerade nach Südwesten bis zur Lindenstraße. Schon von weitem konnte ich die Minarette der Centrum-Moschee Hamburg sehen, die 2009 im Rahmen eines Kunstprojektes mit grünen und weißen Sechsecken bemalt wurden. Weiter durch die Böckmannstraße, vorbei an der Moschee und in den Kleinen Pulverteich, wo die Al Nour Moschee steht.

Studierendenwerk Hamburg
Studierendenwerk Hamburg
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW)
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW)
Stift
Stift
Graffiti
Centrum-Moschee Hamburg
Centrum-Moschee Hamburg

St. Georg ist ein Stadtteil der Gegensätze: nur wenige Meter entfernt vom Fraueneingang der Moschee finden sich Schwulen- und Lesbenbars und Kneipen. Je weiter man sich nach Norden bewegt, desto hipper wird der Stadtteil. Im Steindamm finden sich unzählige arabische, türkische und indische Restaurants; hier gibt es die leckersten Döner der Stadt. Aber ebenso finden sich hier zahlreiche Erotik-Geschäfte, Sexclubs, zahlreiche Hotels und das Kino Savoy, in dem viele Filme in Originalsprache laufen.

St. Georg hat einige der schönsten Fassaden in spätklassizistischem Stil, insbesondere rund um den Hansaplatz, Steinplatz, Brennerstraße und Lange Reihe. Vom Hansaplatz aus bin ich durch die Brennerstraße, den Lohmühlenpark zur großen Asklepios Klinik St. Georg gegangen. St. Georg verdankt seinen Namen einem 1194 außerhalb der Mauern Hamburgs gegründeten Lepra-Krankenhaus, was dem Heiligen Georg gewidmet war. Das Krankenhaus bleibt dieser Tradition also treu. Ebenso gibt es zahlreiche Stifte in St. Georg, die von wohlhabenden Kaufleuten für Bedürftige gegründet wurden. Ich bin über das Klinikgelände nach Nordwesten bis zur Alster gegangen.

Die schönen Fassaden St. Georgs im spätklassizistischen Stil
Die schönen Fassaden St. Georgs im spätklassizistischen Stil
Die schönen Fassaden St. Georgs im spätklassizistischen Stil
St. Georg
Die schönen Fassaden St. Georgs im spätklassizistischen Stil
Die schönen Fassaden St. Georgs im spätklassizistischen Stil
Die schönen Fassaden St. Georgs im spätklassizistischen Stil
Die schönen Fassaden St. Georgs im spätklassizistischen Stil
Die schönen Fassaden St. Georgs im spätklassizistischen Stil
Die schönen Fassaden St. Georgs im spätklassizistischen Stil
Moderne Gebäude in St. Georg
Die schönen Fassaden St. Georgs im spätklassizistischen Stil
Die schönen Fassaden St. Georgs im spätklassizistischen Stil
Die schönen Fassaden St. Georgs im spätklassizistischen Stil
Die schönen Fassaden St. Georgs im spätklassizistischen Stil
Die schönen Fassaden St. Georgs im spätklassizistischen Stil
Brunnen
Stift
Stift

Von dort aus entlang des Ufers, an Restaurants und Segelschulen vorbei bis zum Hotel Atlantic. Dann den Holzdamm hinunter bis zum Hauptbahnhof. Hier finden sich das Ohnsorg-Theater und das Deutsche Schauspielhaus. Am Bahnhof entlang nach Süden – hier starten auch die Stadtrundfahrten mit dem Bus – dann durch den Steintorweg wieder nach Norden.

Park
Asklepios Klinik St. Georg
Moderne Architektur an der Alster
Moderne Architektur an der Alster
Die schönen Fassaden St. Georgs im spätklassizistischen Stil
Hotel Atlantic
Jachthafen an der Alster
Jachthafen an der Alster
Jachthafen an der Alster
Jachthafen an der Alster
Hauptbahnhof
Die schönen Fassaden St. Georgs im spätklassizistischen Stil
Deutsches Schauspielhaus
Deutsches Schauspielhaus
Die schönen Fassaden St. Georgs im spätklassizistischen Stil

Um die Dreieinigkeitskirche herum und die ganze Straße Koppel entlang. Zurück durch die Lange Reihe. Seit 1998 ist es wieder chic in St. Georg zu wohnen, besonders rund um die Lange Reihe sind die Mietpreise kräftig gestiegen. In der Straße findet man zahlreiche interessante Geschäfte, Handwerk, Kunst, Bars und Restaurants.

Dreieinigkeitskirche
Dreieinigkeitskirche
Dreieinigkeitskirche
Gebäude in St. Georg
Gebäude in St. Georg
Gebäude in St. Georg
Gebäude in St. Georg
Gebäude in St. Georg
Gebäude in St. Georg
Gebäude in St. Georg
Gebäude in St. Georg
Gebäude in St. Georg
Gebäude in St. Georg
Gebäude in St. Georg
Gebäude in St. Georg

Hier wird multikulturelle Vielfalt gelebt: Neben lesbischen und schwulen Pärchen, die Hand in Hand bummeln, voll-tätowierten-voll-bärtigen Familienväter mit mehreren Kindern, Skatern mit Kopfhörern findet man ebenso stark verschleierte muslimische Frauen. Einzig ein Waffen-verboten-Schild, das Pistolen, Messer, Baseballschläger und Pfefferspray untersagt, lässt darauf schließen, dass es hier nachts vielleicht nicht immer so friedlich zugeht.

Waffen-Verboten-Schild

Durch Kirchweg und Rostocker Straße bin ich weitergegangen und am neuen Mariendom vorbei, wo ein Denkmal für St. Ansgar steht. Nach ein paar weiteren Straßen endete meine Tour an der U-Bahn-Station Lohmühlenstraße.

Mariendom
Denkmal für St. Ansgar am Mariendom
Denkmal für St. Ansgar
Denkmal
St. Georg